Rettet den Fußball…

Ich weiß was Sie denken: Neee – jetzt kommt der auch noch mit Fußball daher… Ich kann´s nicht mehr hören.
Schon richtig, ich auch nicht mehr. Hier geht´s aber um ein neuartiges Online-Abenteuergame, das ein paar Studenten aufgezogen haben. Und wie macht man das Teilchen jetzt bekannt? Klar, viral…Am 18. Mai ging dieses erste deutsche Alternate Reality Game (Deutsch etwa: Alternate Reality Game), kurz ARG an den Start. Die Macher sind Studenten, die den Best-Brain-Award der Telekom gewonnen hatten und die Idee nun dummerweise auch umsetzen mussten ;-)Auf … findet seither eine spannende High-Tech Schnitzeljagd durch das Internet statt.
Um die Stimmung zur Fußball-Weltmeisterschaft vor allem auch unter Studenten anzuheizen, dreht sich der Spielverlauf des ARG natürlich rund um das Thema Fußball. Nicht nur Spaß, sondern auch Kontakte zu vielen anderen Spielern und einen Gewinn von insgesamt 3000,- Euro stehen den Mitspielern bevor.Kurz zum Hintergrund:
Die Geschichte nimmt ihren Anfang auf Tonga, einer kleinen Insel im Südpazifik: Professor Dr. Ernst Wissmann hat sieben Skulpturen einer alten polynesischen Kultur gefunden, die auf eine frühe Form des Fußballspiels hinweisen. Sie bewahren ein mystisches Geheimnis, mit dessen Hilfe eine Fußball-Mannschaft immer und gegen jeden Gegner gewinnen könnte.
Doch nun wurden sechs Skulpturen gestohlen. Fällt das Geheimnis in falsche Hände, steht die Existenz unseres Fußballs auf dem Spiel. Und das so kurz
vor der Fußball-Weltmeisterschaft! Von den beiden Tatverdächtigen, Sergio Robledo Fernandez und Vaiola Kanongata`a, fehlt der Polizei jedoch jede Spur.
Professor Wissmann ist auf die Hilfe von Studenten und Fußballfans angewiesen. Die Teilnehmer müssen ihm helfen, die Skulpturen zu finden und den Fußball zu retten. Ein Bündnis von Helfern hat sich bereits online zusammengeschlossen.
Dieses ARG ist weit mehr als „nur“ ein weiteres Online Spiel! Bewusst werden geschickt die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischt, um den Spieler zu fordern. ARGs fordern von den Teilnehmern neben Spürsinn, Mut und Kombinationsgabe vor allem auch Teamarbeit. Es entwickelt sich eine Gemeinschaft, in der Wissen ausgetauscht und nicht gehortet wird. Denn nur so kann das ARG „Rettet den Fußball“ geknackt werden -und das Rätsel um die geheimnisvollen Skulpturen gelöst werden, die unsere heutige Fußballkultur bedrohen…

So weit so gut. Aber wie bekommt man die Botschaft unter´s fußballliebende Volk? Auch dazu haben sich die Macher etwas einfallen lassen. Sie haben kurzerhand mit einfachen Bordmitteln ein kleines (wirklich professionellen) Video gedreht und es via E-Mail in die Welt entlassen. Die virale Kampagne läuft noch, aber erste Ergebnisse zeigen schon, datt datt gut anläuft und funktioniert. Ich bleibe am (Fuß)Ball und werde weiter berichten.

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