Website Boosting 2.0 - Weblog

Der Weblog für das Buch Website-Boosting 2.0 von Mario Fischer

Der neue Google Filter greift - und tschüss

Am 24. 9. hatte ich ja hier im Blog schon gewarnt, dass es bei gekauften Links krachen wird. Heute nacht ist es nun passiert...

Ehrlich gesagt hab ich vermutet, dass es noch ein paar Wochen dauern wird. Aber Google war nun doch schneller und seit heute nacht donnert und purzelt es im Index.

Für einen kurzen Rückblick über den neuen Filter hatte ich hier einen Beitrag geschrieben. Und über das Thema Linkhandel hatten wir ja schon über die Kommentare einige Diskussionen.

Die Netzzeitung, Golem, Chip, Heise, Telepolis, die Zeit, Brigitte.de, etracker und einige andere hat es schon erwischt. Der PageRank wurde teils drastisch heruntergestuft (z. B. von 9 auf 5 bei etracker). Golem hat es sogar auf einen PR von 4 gedonnert. Respekt. Viele der Seiten haben ganz offen Links gegen Geld verkauft. Richtig Mitleid kann da wohl nicht aufkommen - zumal bekannt war, dass Google dagegen was unternehmen wird.

Es ist wie immer. Alle glauben, dass es schon nicht so schlimm kommen wird. "Das können die doch nicht machen". Hinter vorgehaltener Hand hab ich auch schon das -sorry veblödete- Argument gehört, dass man schließlich auch eine Menge Geld via Adwords an Google zahle. Da können die doch nicht...
Doch sie können.

Und offenbar geht die große Strafaktion noch weiter. Ständig kommen Meldungen über nennenswerte Verkleinerungen des grünen Balkens rein. Diese Anzeige ist aber nicht so zuverlässig. Zum Prüfen, ob es die eigene Domain erwischt hat, empfehle ich Ihnen die Website "Live-PR". Dort sehen Sie die Angaben aus allen relevanten Datencentern. Normalerweise sollte der Wert überall gleich sein. Ab und zu gibt es Ausreißer mit dem Wert 0, das ist kein Grund zur Sorge. Wenn aber mehrere Datencenter einen niedrigeren Wert anzeigen, sollten Sie vielleicht schon mal den Notdienstkalender der nächsten Apotheke suchen...

Ich hoffe, von meinen Bloglesern hat es niemanden erwischt? Immerhin hattet Ihr eine Vorwarnzeit von knapp einem Monat, solche Links zu entfernen. Jaja...

Und - alles ok?

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Geschrieben von am 24.10.2007
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Kommentare & Anmerkungen

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Folgende Seiten verweisen auf diesen Beitrag:

» | am 24.10.07 11:33

Google bestraft die BÖSEN Linkverkäufer
So, nun ist es also geschehen. Rund einem Monat, nachdem es Prof. Dr. Mario Fischer angekündigt hatte (Übrigens ein echt lesenswertes, gut geschriebenes Buch “Website-Boosting”) ist es heute passiert. Zackbumwumm… Einfach mal 3-4 PR... Weiterlesen »

» | Sven Lehmann Weblog am 25.10.07 8:47

Google und die Links
Google und die Links offensichtlich werden die Karten neu gemischt!... Weiterlesen »

» | SYNAXON AG Blog am 27.10.07 7:20

Google greift durch…
Mario Fischer hat es schon vor einiger Zeit vorhergesagt, daß Google plant einen neuen Filter und eine Neuberechnung der Pageranks einzuführen. Jetzt war es soweit und es hat einige GANZ große Namen erwischt, die sich Links fürtstlich haben bezahle... Weiterlesen »

» | Online Marketing und Mobile Marketing Blog am 28.10.07 9:24

PageRank-Updante: Die Google-liche Komödie
Am Anfang war das Chaos….irgendwie so stehts im 1 Buch Moses der Bibel: Da kam Gott und hat in 6 Tagen irgendwas geordnet und seitdem gibt es auf der Welt ein paar Milliarden Menschen, die daran glauben, sich Sonntags treffen und gegenseitig ve... Weiterlesen »

Kommentare

1 | Wolfgang schreibt am 24.10.07 9:25:

Also im Augenblick wäre ich mal vorsichtig. Ich habe keine gekauften links - einfach weil mir das Geld fehlt - und bei mir fällt der PR von 1 auf 0 und zwar bei recht vielen DCs. Ich würde erst mal vermuten, dass beim Update die Anzeige nicht mehr stimmt.

Für Ihre URL sehe ich aktuell stabil einen PR von 1 - sieht also gut aus!

Naja immerhin liege ich mit "campingtoilette" vor Amazon und den Platz würde ich gerne behalten.

Den Statcounter hat es auch erwischt von PR9 auf PR6.

Gut vorhergesagt! @Wolfgang:
In diesen kleinen Bereichen 0-3 PR kann es immer leicht zu veränderungen kommen, da die Werte eng beieinanderliegen. Sobald der PR öffentlich ist, ist er sowieso schon lange vorher bei Google in der Kiste drin. Würde mir da nicht soviele Sorgen machen. Guter seriöser Linkaufbau hilft da wohl am besten vor! :-)

6 | thomas schreibt am 24.10.07 11:52:

Hallo,

warum sollte 'nur' durch Herabsetzung des Pagerank der Traffic einbrechen?

7 | Daniel schreibt am 25.10.07 1:10:

Wenn man sich mal in "SEO"-Kreisen umhört, was dort teils für astronomische Summen für Linkkauf ausgegeben werden, dann hab ich irgendwo kein richtiges Mitleid mit Seiten, die es aus diesem Grund zerreißt. Wer für Google optimiert, muss sich eben auch an deren Spielregeln halten. Das ist überall im Leben so, wenn man die Dinge anderer benutzt.

8 | Luis Kind schreibt am 25.10.07 1:28:

Genau auf die Serpänderung wird es ankommen.
Gibt es auch schon Linkkäuferbestrafungen?

9 | Werner Wer schreibt am 25.10.07 3:08:

Die Frage, die sich mir stellt ist, ob sich aus der ganzen Aktion jetzt ein Kleinkrieg im www entwickelt. Wie Sie Herr Professor geschrieben haben, hat man ja auch die Möglichkeit, Seiten zu melden, die Links aktiv verkaufen.

Und jetzt könnte der Neid und die Gehässigkeit ins Spiel kommen. Was ist, wenn bestrafte Seiten, nun wiederum gezielt nach Mitbewerber suchen, die nicht abgestraft wurden und diese bei Befund melden. Es könnte sich da etwas nicht wünschenswertes entwickeln...

@ Luis Kind:
Noch nix Valides bisher. Ist ja noch alles frisch und topakutell. Viele haben noch gar nicht gemerkt, dass sich da was getan hat. Das werden wir sicher in den nächsten Wochen in den div. Foren zu lesen bekommen.

@Werner Wer:
Völlig richtig! Ich weiß aber, dass von der "Petzen"-Möglichkeit über die Google-Konsole (Webmaster-Tools) schon seit längerem heftig Gebrauch gemacht wird. Gezielt gegen misslebige Mitbewerber.
Hatte ich ja hier schon schon geschrieben:
http://www.website-boosting.de/blog/2007-04-17/gekaufte_links_geht_nun_das_denunziantentum_um.html

Und ich befürchte auch, dass sobald diese Möglichkeit mal einer breiten Masse bewusst wird das zukünftig noch häufiger benutzt wird. Es muss allerdings immer auch ein nachweisbarer Verstoß gegen die Google-Richtlinien vorliegen! Aber wer noch nicht erwischt wurde und ein gutes Ranking hat, dem droht über diese Schiene jeden Tag der Rauswurf, weil ihn ein Mitbewerber anschwärzt. Wie man sich persönlich dazu stellen will, ist ein anderes Thema...

Aber da wir wissen, dass in Städten schon gerne auch mal Leute abends am Fenster sitzen um Falschparker telefonisch bei der Polizei zu melden... Es ist halt Deutschland. Da muss irgendwie alles korrekt gemacht werden - von allen anderen..., selber verpetzt haben sich meines Wissens nach die Wenigsten ;-)

Genaue Erkenntnisse über die Veränderungen bei den Positionen gibt es noch nicht. Viel Spekulation zur Zeit. Einige Meldungen, dass schon Traffic fehlt, andere (die es nicht erwischt hat) melden einen Anstieg und auch Anstiege bei den Einnahmen pro Klick bei Adsense-Seiten werden vermeldet.

Aber das kann wie immer auch ein Zufall sein. Ursache und Wirkung sind hier bei Suchmaschinen ja nicht immer klar miteinander verknüpfbar.

Ich denke, wir müssen noch etwas warten, um klarer zu sehen. Soweit ich das überblicke, hält der PR-Downgrade noch an. Es bleibt also spannend...

12 | Olaf schreibt am 25.10.07 7:53:

Eine Open Source- Seite, die ich gegen Backlink gesponsort habe, hat es auch erwischt. Wenn dort die Einnahmen der Linkmiete zurückgehen, wird die Software sicherlich nicht mehr so gut weiterentwickelt werden ;-(.

13 | Thomas schreibt am 25.10.07 9:49:

Na endlich ;-). Da werden jetzt einige ganz schön zu knabbern haben, wenn der (PR-) Erfolg sich nicht mehr einfach so "erkaufen oder verkaufen" lässt. Nach der Abwertung des grünen Pseudo-Balkens wird sicherlich bald bei den betroffenen Websites die Linkentwertung folgen. Beim nächsten richtigen Backlink-Update kommt dann das richtig große Gejammer.

Allerdings verursacht eine Aktion meistens auch eine Reaktion. Insofern werden zukünftige Linkverkäufe intelligenter und nicht derart offentsichtlich durchgeführt werden.

Hallo,

der PR ist nicht so wichtig ( ausser für Linkverkäufer )bin mal gespannt ob es auch in der Serps änderungen gibt....

Gruß

Prof. Fischer hat vollkommen recht. Der Suchmaschinen Anbieter kann mit seinem Instrument machen, was er will.
Viel interessanter als die Frage nach einem Downgrade wäre, welche konkreten Positionsverschlechterungen damit einher gehen. Hier scheint mir das Ergebnis oftmals nicht so eindeutig und einfach, wie oftmals postuliert.

Mir erscheint da wahrscheinlicher, dass es genau die SEO-Seiten erwischt hat, die sich mit "unsauberen" Methoden vorgearbeitet haben.

Dass generell Seiten weggeschossen werden, die über SEO berichten, wäre ja ein glatte Zensur seitens Google. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Google hat überhaupt nichts gegen SEO, solange man sich an die Richtlinien hält. Im Gegenteil, bei Google versucht man ja möglichst viele Seiten zu indizieren - und weil die meisten Webmaster/Agenturen Techniken einsetzen, die das verhindern, werden ja eben gerade auch Seiten von großen Unternehmen mit viel Content nicht gefunden. Das ist und kann Google nicht recht sein. Insofern erscheint mir diese Erklärung (gezielt auf Seiten mit SEO-Themen abzuschießen) nicht sonderlich plausibel.

Man hört auch selten einen SEO mit Einsicht sagen, dass es ihm recht geschieht, dass (seine) unsauberen Seiten aus dem Ranking gefallen sind. Passiert so was, war immer "nie" auch nur irgendwas beanstandbar. Und regelmäßig wird es als Hetzjagd von Google dargestellt.

Wenn Google gegen SEO wäre, warum bloggt dann gerade Matt Cutts und gibt immer wieder mal dezente Hinweise?

Bei solchen gravierenden Änderungen im Filterwerk ist es zu Beginn meiner Erfahrung nach sehr schwierig, von der Wirkung auf die Ursache zu schließen. Und die einfachen Erklärungen sind gerade hier nicht immer die richtigen.

Aber wenn es tatsächlich so wäre, würde das in der Tat eine richtige Zensur darstellen. Unabhängig vom Thema. Was käme dann als nächstes?

Naja, dass da was kommt, war relativ klar und abzusehen. Einige glaubten das wohl nicht, zögerten Gegenmaßnahmen zu lange hinaus oder haben mal wieder gar nix mitbekommen.

Schadenfreude über die Linkverkäufer ist also eine nahe liegende Gemütsreaktion. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass da ab und zu auch ganze Existenzen dran hängen. Plumps, Verdienst von heute auf morgen erst mal weg - und völlig unklar, ob und wann er wieder einsetzt. Die "Großen" werden das verschmerzen, aber Leute, die sich mühsam (oder mit Tricks) PR aufgebaut haben, trifft das hat. Klar, ist das noch nicht ein vernünftiges Geschäftsmodell gewesen. Aber die Versuchung war für den einen oder anderen sicher sehr groß. Und der Sturz tief.

Dass auch "Existenzen", wie Sie es nennen, davon bedroht sein können, stimmt zwar, ist aber irrelevant. Dieses Argument "Arbeitsplätze" könnte man immer anbringen. Wir leben nunmal in der Marktwirtschaft, da sollte das beste Geschäftsmodell gewinnen. Wettbewerb bedeutet auch immer, daß jemand verlieren muß, damit andere gewinnen können. Außerdem wird es volkswirtschaftlich vermutlich keinen Effekt haben, da das Geld von den Top-Positionen ja nicht verschwindet. Es bekommt nur ein anderer!

Hallo Mario,
wie ich schon hier geschrieben habe - http://www.seo-scene.de/google/google-nutzt-seine-machtposition-aus-66.html - geht es hier nicht nur um marktwirtschaftliche Probleme wie Herr Lohr meint. Es geht hier auch um Finanzierungsmodelle im Bereich der Open Source oder des freien Contents, die Google gerade torpediert. Und diese Auswirkungen können, wenn nun Werbepartner abspringen und keine Alternativen gefunden werden, wirklich hart sein und weite Teile des Internets jenseits von SEO betreffen. Aber dies scheint derzeit keinen Optimierer zu interessieren.

Das meinte ich ja auch. Dass in einer Marktwirtschaft die besten Geschäftsmodelle am besten laufen, ist mir schon klar ;-)
Nur hier ist es bei genauerem Hinsehen doch entscheidend anders.
1) Oft ist es 1 oder 0.
2) Der Abbruch kommt über Nacht.

Das bedeutet, dass die "Existenz" am nächsten Morgen ohne Vorwarnung gefährdet ist. Einnahmen gehen über Nacht auf 0. Und es gibt keinen schnellen Weg oder Deal, nicht doch wenigstens irgendwas zu retten.

In welchem anderen Business gibt es das? Auf einen Schlag alle Kunden weg? Kein einziger € Umsatz mehr? Das kann für Einzelne schon heavy sein. Die Kosten laufen ja unvermindert weiter...

Andreas Lohr schrieb: "...Wettbewerb bedeutet auch immer, daß jemand verlieren muß, damit andere gewinnen können..." Das ist völlig klar und auch langfristig für eine Volkswirtschaft gut so. Was ich meinte, war nur das plötzliche Abbrechen ohne Vorankündigung. Dieses Phänomen erscheint mir doch in diesem Umfeld bisher einzigartig zu sein. Kunden kann man immer wieder mal verlieren, neue kommen dazu. Aber dass einfach so morgens 100 Kündigungen im Fax (was ist des?) liegen und ab da keine müde Eurone rein kommt...?

21 | Andreas schreibt am 26.10.07 11:12:

Naja, was heißt denn: Finanzierungsmodelle? Klar, lade ich mir auch gerne eine Software umsonst runter. Wer nicht? Gibts OpenSource erst seit dem Links verkauft werden? Kaum. Richtig gute OpenSource-Projekte werden immer ihren Sponsor finden. Dafür gibts ja auch Beispiele.
Ich weiß auch, daß viele Softwareentwickler sich freuen werden, wenn bei einigen OpenSource Projekten das Licht ausgeht. Dann kann man besser Software verkaufen.
Natürlich sehen manche das Thema ideologisch. OpenSource als Wert an sich. Naja.
Viel intersanter scheint, daß nicht wenige auch den letzten Werbespruch glauben (ich wiederhole Ihn jetzt mal nicht). Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann das konzentrierte Machtansammlungen langfristig immer genutzt werden, um die eigenen Ziele durchzusetzen.

22 | Werner Wer schreibt am 26.10.07 11:36:

New York Reporters hat in der Mitteilung "Hat Google seine Suchformel geändert?" folgendes geschrieben:

"Verschiedene Blogger weisen darauf hin, dass auch viele Seiten im Ranking gefallen sind, die über Search-Optimierung berichten. Damit will Google möglicherweise deren Vertrauenswürdigkeit diskreditieren, denn wenn diese Seiten schlecht positioniert sind, lassen sich auch deren Tipps zum Austricksen des Algorithmus nur sehr schlecht verkaufen."

Was ist von dieser Theorie zu halten?

23 | Alicia schreibt am 26.10.07 11:57:

@ Werner Wer
hast du dazu auch einen Link?
Das wäre ja genau das oben angesprochene..

24 | Werner Wer schreibt am 26.10.07 12:52:

@ Alicia
Bedauerlicherweise nicht. Es ging eine Pressemitteilung rum, die ich im Netz aber nun nicht mehr finden kann. Ich hatte mir nur zufällig diesen Absatz herauskopiert.

Inhaltlich wurde dort über die Abstufung des PR von amerikanischen Seiten geschrieben. Neben den Hinweis auf eine Abstufung wegen verkaufter Links, wurde u.a. die Theorie, die ich unter "21" gepostet habe, angesprochen.

Frage dazu:
Wie sieht es aus bei Seiten die Anzeigen verkaufen? Bannerwerbung mit Link dahinter? Gehen die auch runter im PR? Ist ja im Prinzip das Selbe.

Gruß
Heike Werneburg

Klar, das ist im Prinzip das Selbe. Momentan ist ja alles noch im Fluß und noch nicht genau klar, was Google hier mit dem letzten Update gemacht hat.

Wenn man sicher gehen will, setzt man am besten das Nofollow-Tag auf die entsprechenden Links oder baut für die Links ein JavaScript ein. Letzters können die Robots nicht als Link erkennen.

27 | Tkni schreibt am 27.10.07 9:27:

Ich bin gespannt wann sich Google die Artikelverzeichnisse vornimmt!
Dort werden zwar keine Links verkauft, aber gegen Content getauscht!

danke diese dfferenzierte darstellung. diese aufregung ist ziemlich überflüssig. google hat schon im august verkündet, dass linkkauf und reziproke verlinkung bestraft werden kann (siehe webmaster richtlinien-ergänzung!). und jetzt haben sie das nur umgesetzt. und zwar ganz im sinne des pageranks: als qualitskriterium für webseiten. gekaufte links tragen nunmal nicht auf natürliche art und weise zu einer guten webseite bei. suchtreffer könnten daher nicht unbedingt immer das bieten, was der google-nutzer wirklich sucht. da google jedoch möglichst nur relevante suchtreffer ausgeben möchte, müssen die schummler halt rausgefischt werden. der verkaufswert ihrer seite lässt sich nun eben nicht mehr am pagerank messen. traffic und suchmaschinenposition haben sich dabei doch gar nicht verändert...warum also diese aufregung? heißt doch nur, das beim linkkauf etwas gespart werden kann....vielleicht denken einige webmaster jetzt mal an andere google-konforme seo-methoden, wie bspw. online pr....

29 | Gilles schreibt am 30.10.07 2:58:

Die Rankings sind aber bestehen geblieben was ja das wichtigste ist :).

30 | Werner Wer schreibt am 2.11.07 9:16:

Interessanter Weise wurde Chip erst auf PR 4 abgestraft, hat nun aber wieder einen PR von 7. Wie lässt sich das erklären?

Übrigens Herr Fischer - nicht PR 1 sondern PR 3. Es sieht also nicht "gut" aus, sondern sehr gut.

@ Werner Wer:
Das muss man abwarten. Vielleicht weil sie alle verkauften Links weggenommen haben und um eine Neubewertung gebeten haben. Kann aber evtl. auch ein Aufblitzen des alten Wertes aus einem Datencenter sein. Die nächsten Tage werden zeigen, ob es reicht, die verkauften Links runter zu nehmen und dann Abbitte zu leisten. Wenn ja, werden die meisten Seiten dies sicher tun.

Dann wird es für Google wieder schwerer. Die Sites werden ihre Links zukünftig intelligenter und nicht so tumb auf der Startseite unten oder rechts platzieren. Die Links werden dann aus dem Fließtext heraus verkauft und damit schwieriger zu erkennen. Aus dem Fließtext linken, war übrigens schon immer besser... was die Wirkung von Links angeht.

@Mario Fischer

So einfach werden die Links sicher nicht zu entfernen sein. Immerhin hat jemand dafür bezählt, daher ist ein Vertrag zu Stande gekommen.

Das hiesse dann auch Geld zurück für die Auftraggeber.

@Heike Werneburg:
Naja.. wie ich aus gut unterrichteten Kreisen weiß, läuft da derzeit eine wahre Kündigungswelle. Viele Käufer haben (derzeit noch völlig unberechtigt) Angst, dass so ein Link ihren Seiten schaden könnte. Daher wird storniert was das Zeug hält.

Den meisten Anbietern ist das ganz Recht. Sie möchten lieber erst mal ihren "wertvollen" PR in der Anzeige wieder zurück und sich dann un Ruhe überlegen, wie sie zukünftig damit Geld verdienen können.

Beide Seiten sind also aufgerüttelt und laufen wie die Hühner im Stall rum, weil der Fuchs (Tante G.) mit dem Kopf zur Tür reingespitzt hat... ;-)

In diesem Umfeld bestehen nur wenige auf Einhaltung von Verträgen. Vielleicht auch nur die Dummen. Denn ein sich ärgernder Linkkäufer könnte den störrischen Vertragspartner ja gaaaanz einfach über die Google-Konsole (Webmaster-Tools) anschwärzen. Vielleicht mit ein kl. wenig Insiderwissen im Formular. Dann kann es leicht "kracks" machen beim Linkverkäufer. Da diese Meldungen Menschen bei Google lesen und die Linkverkäufe hassen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Domain ganz rausdonnert (jetzt aber richtig mit Flag und Google-Kick)...

Daher werden nur kurzsichtige Linkverkäufer ihre Kunden knebeln... Mit allen Konsequenzen.

35 | Tkni schreibt am 4.11.07 12:15:

Ich beobachte auch einen starken Rückgang der externen Links auf einigen ehemals "dicken PR Seiten". Ist schon ganz interessant zu beobachten wie einige Webmaster versuchen ihre Webseiten nun "Google konform" zu gestalten!

Viel spannender finde ich aber die Frage wann Google anfängt großflächig auch gegen andere "Linkmanipulationen" vorzugehen.
Ich denke hier an "unqualifizierten Linktausch"
und an Webseiten, die VORWIEGEND von Katalog, Blog oder Artikelverzeichnissen leben.
Ich denke Google ist gezwungen in Zukunft auch sowas zu erkennen!

Ich bin erstaunt - ihr glaubt tatsächlich alle noch an den PR?!

Grüße
stephan@spamschlucker.org

Hmmm... das liest man ja immer und immer wieder. PR wäre unwichtig.

Statt einer Antwort hier, hab ich einen eigenen Beitrag geschrieben
http://www.website-boosting.de/blog/2007-11-16/pagerank_ist_unwichtig_ach_ja.html

und dort zur Diskussion aufgerufen. Bin ja mal gespannt, was so kommt... ;-)

38 | barbie schreibt am 3.10.08 6:38:

PR ist unwichtig...

39 | Ran schreibt am 28.11.08 2:57:

Tja, das ist die Sache. Google wird natürlich als Unternehmen ökonomisch handeln und will als Marktführer klare Markt-Kriterien festlegen, dazu gehört auch PR. Sicherlich wenn man Traffic schon zugeführt hatte, dann wird es nicht auf einmal abbrechen nur wegen heruntergesetzten PR. Die Tatsache ist aber auch, dass man teilweise ohne PR ab 3 auf viele Seiten gar keine Möglichkeit für Verlinkung hat.

40 | Contra schreibt am 14.05.09 20:24:

Also was lernt man daraus lieber richtige Linktausch Partner haben und nicht für Geld tauschen.

Wer noch an den guten alten Seitenrank glaubt lebt so hinterm Mond, wie meine Oma, die gerade das www entdeckt. Die Anzeige dient nicht mal mehr als Indikator. Da gab es schon zu viele wilde Ausnahmen und auch in Ungnade gefallene Seiten werden manchmal noch mit einem prominenten Wert angezeigt.

42 | Horst schreibt am 21.09.11 14:51:

Ich find es wirklich super das google da etwas unternimmt. Wo würde denn sonst auch die Glaubwürdigkeit von Suchergebnissen bleiben?! Meiner Meinung nach passierte hier schon viel zu spät etwas!

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