Website Boosting 2.0 - Weblog

Der Weblog für das Buch Website-Boosting 2.0 von Mario Fischer

Inside Google - warum die Mitarbeiter verwöhnt werden

Ab uns zu gibt´s mal einen kurzen Blick in die Firmenzentrale von Google in Mountain View, Californien. In diesem Beitrag von Dean Takahashi geht es aber eher um das Wohlbefinden der Mitarbeiter...

Und so blicken wir alle neidisch in den Sonnenstaat, wenn er sich von Susan Wojcicki von Google durch den sogenannten Googleplex führen lässt:



Gefunden bei podtech.net über At-Web bei Klaus Patzwaldt.

Einen ebenso aufschlussreichen kleinen Film hatte Bob Woodruff für die ABC gedreht, den Beitrag dazu gab es hier:
http://www.website-boosting.de/blog/2006-06-12/ein_blick_in_den_googleplex_in_mountain_view.html
(Sorry, der Link hier ist bissi lang)

Selbstverständlich muss für so viele Freiheiten die Firmenkultur passen. Es müssen die richtigen Menschen Mitarbeiter sein.
Ob das der Grund ist, dass man bis zu zehn Bewerbungsgespräche über sich ergehen lassen muss, bis man Googlianer/in werden kann?

Was meinen Sie - wäre ein solch offenes Betriebsklima bei Unternehmen in Deutschland überhaupt machbar?

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Geschrieben von Mario Fischer am 22.07.2007 | Kategorie:

Kommentare & Anmerkungen

zum Beitrag: »Inside Google - warum die Mitarbeiter verwöhnt werden«,
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Folgende Seiten verweisen auf diesen Beitrag:

» | Daily Life Of An Owl am 24.07.07 9:59

Google-Firmenkultur in Deutschland möglich?
Mario Fischer fragt, ob eine Firmenkultur, wie sie von Google in Mountain View, California, USA, oder auch in der Schweiz/Zürich ausgelebt wird, in Deutschland möglich wäre… Welche Firmenkultur? Dazu erstmal dieses Video ... Weiterlesen »

» | alles was bewegt am 5.08.07 3:32

Google: besonders oder normal
Heute habe ich bei Website-Boosting und auch beim @-web Suchmaschinen Blog eine Reportage von Google gefunden. Immer wieder wird mit verträumten Augen auf die Arbeitsplätze bei Google geschaut. Mal bekommen die Google-Mitarbeiter Fahrrä... Weiterlesen »

Kommentare

Immmer wieder faszinierend, aber auch in gewisser Weise sehr logisch.

Gute Ideen bekomme ich nicht, wenn ich mich 24h vor einen PC sitze mit einer geöffneten Arbeitsumgebung und versuche ein Konzept zu entwickeln.
Die zündenden Ideen für ein gutes Projekt bekomme ich im Schwimmbad, bei einem guten Essen oder eben bei einer lockeren Runde Kicker.

Dass Google eine ähnliche Denkweise hat und dieses Konzept zumindest im sonnigen Californien gut aufgeht sieht man ja.

Meiner Meinung nach ist sowas in Deutschland auch machbar. Der Grund dafür, dass es hier so in der Art noch nicht praktiziert ist liegt meiner Meinung nach an der unsorgfältigen Auswahl der Mitarbeiter in unsrem schönen Land. Habe hier noch kein Unternehmen gefunden (weder Mittelstand noch Großunternehmen) welches mehr als zwei oder drei Bewerbungsgespräche führte um einen neuen Mitarbeiter einzustellen.

Google hat hier einfach ein geniales Konzept entwickelt.

Ich denke ein solch offenes Beriebsklima wäre auch in Deutschland möglich, aber aus kulturellen Gründen in USA einfacher und besser erfolgreich zu realisieren als in Deutschland.
Die Menschen in Amerika sind von Natur aus offener als die Deutschen. Sie sind lockerer, und für neue Ideen eher aufgeschlossen.

3 | Patrick schreibt am 22.07.07 5:38:

Das mit den zehn Bewerbungsgesprächen und den ganzen Extras hört sich ja wirklich aufwändig an. Aber anscheinend macht sich dieses positive Arbeitsklima für Google ja bezahlt (könnte natürlich auch ein falscher Schluss sein und vll. wär Google auch mit einem normalen Arbeitsklima genauso erfolgreich?).

Ich frag mich ob die meisten Unternehmen solche "Investitionen" in ihre Firma vernachlässigen, da es keinen unmittelbaren Gewinn bringt sondern sich das Ganze eher langfristig bezahlt macht bzw. weil das Ganze schwer zu kalkulieren ist?

Klar kann nicht jeder sowas wie Google's Firmensitz auf die Beine stellen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es sich für viele Firmen langfristig bezahlt machen könnte, wenn ein positives Arbeitsklima geschaffen wird und die Mitarbeiter auch mit (zumindest etwas) Spaß bei der Sache sind statt jeden Tag in die Arbeit zu kommen und nur drauf zu warten, dass endlich Feierabend bzw. Wochenende ist.

Ich kann das zwar selbst nicht beurteilen..also nicht wie effektiv das ist und wie's in diesen beiden Firmen direkt aussieht, aber hier in der Gegend arbeiten eine ganze Menge Leute für Siemens und zwei Väter von Freunden sind schon in Frührente gegangen wohingegen meine Schwester bei Adidas arbeitet, auch ziemlich lange Arbeitstage hat aber ihr die Arbeit da anscheinend Spaß macht (was evtl. auch mit dem verhältnismäßig ungezwungenem Arbeitsklima für so ein großes Unternehmen zusammenhängt).

Vielleicht wär es für manch ein Unternehmen mit relativ starren Strukturen mittel- bis langfristig auch effektiver etwas mehr in gute Stimmung zu investieren?

P.S.: Ich wollte jetzt nicht Siemens an sich kritisieren..ich dachte bloß, dass das ein gutes Beispiel ist, da hier in der Gegend jeder Dritte für Siemens arbeitet und man da ab und an mal mitkriegt, dass dort nicht jeder wirklich zufrieden ist.

Bewerber werden auch von anderen Abteilungen gecheckt. Da geht es dann nicht primär um Fachkenntnisse, sondern eher um den Nasenfaktor und die Chemie. Passen die Leute auch menschlich ins Team? Ich glaube, man will dort niemanden, mit dem man nicht auch mal abends ein Bier trinken gehen würde. Solche "Siebe" sind natürlich schon gut für ein gemeinsames Klima.

Ich glaube, zufriedene Mitarbeiter sind generell besser für den Gesamterfolg. Menschen, die sich mit Firma und Job identifizieren, haben mehr Spaß und engagieren sich einfach mehr. Die 9-17 Uhr Mentalität einiger Menschen passt da natürlich nicht dazu. Daher kann man sowas sicher nur schwer in eine bestehenden Firmenkultur im Nachhinein ein"bauen". Google hatte den Vorteil schnell mit viel Geld zu wachsen und damit den Luxus, sich die Leute nach Belieben aussuchen zu können.

5 | Achim schreibt am 24.07.07 12:22:

Also für mich wär' das da wohl nix.
"Low-Fat-Food"? Halloho?
Ein paar ordentliche T-Bones, Porterhouses oder heisse Hunde hätten mich da eher überzeugt. ;-)

Apropos Hunde...
"'n Hund im Bürooo? Ja sind wir denn hier bei Daktari?"

Siehe:
http://www.youtube.com/watch?v=AplFtEDU5Ok

6 | michael schreibt am 8.08.07 1:36:

da werde ich glatt neidisch...;) es gab auch mal einen prima artikel im stern!

7 | Mike schreibt am 27.08.07 12:10:

apropos langer link: versuche es mal mit http://tinyurl.com/

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