Mein Haus, meine Yacht, meine Server...
Wie viele Server betreibt Google denn nun tatsächlich? Klaus Patzwaldt weist in seinem Weblog auf die New York Times als Quelle hin, nach der Google...
(Gell - man muss einfach weiterklicken... ;-)
...mittlerweile fast eine halbe Mio Server betreibt (450.000) (Quelle: Guckst Du hier). Wow. Wo genau diese Geräte stehen, ist nur wenigen Menschen bekannt. Gut - Ich könnte Ihnen die Standorte natürlich verraten, aber dann müsste ich Sie hinterher wahrscheinlich töten. Und natürlich sind die Standorte den Energieversorgern bekannt, die ja anscheinend für jedes Datencenter ein neues Kraftwerk zur Kühlung bauen müssen. So ein Datencenter braucht offenbar die Fläche von einigen Fußballfeldern (war ja klar, das DER Vergleich gerade JETZT kommt) und mehrstöckige Kühlaggregate. Aber auch das ist geheim. Und lesen Sie am besten schnell zu Ende, denn diese Nachricht löscht sich in zehn Sekunden selbst.
Während früher das Wettrennen bei Suchmaschinen nach der Anzahl der indizierten Seiten (bäbäbä, ich hab aber mehr wie Du...) lief, scheint es die Anzahl der Festplatten übersprungen zu haben und manifestiert sich gleich auf der Anzahl der Server. Microsoft hat jedenfalls angekündigt, in 5 Jahren 800.000 Server haben zu wollen. Google hat seine Serveranzahl im Vergleich zu vor fünf Jahren vervierfacht. Ein Schelm wer nachrechnet, dass MSN heute 200.000 Server hat und damit auch vervierfachen möchte...
Hält Tante Google bis dahin (Jahr 2011) ebenfalls das Tempo, liegt sie mit dann knapp 2 Mio. Server wieder vorne.
Ich habe gelesen, dass man mit Laserlicht nicht nur Hausfliegen zum Erblinden bringen kann. Man kann sogar schon ganze Tesafilmrollen -es gibt übrigens noch Scotch, Pritt und das Nachttier auf den Bäumen- terrabyteweise mit Daten beschreiben. Und das ist ausnahmsweise mal kein Spaß, das geht wirklich. Daher überlege ich mir wirklich, all meine IBM-, Hitachi- und Seagate-Aktien zu verkaufen und in transparente Klebestreifen zu investieren. Dann muss Google 2012 zu MIR kommen und das pappige Zeugs kaufen, weil sie nicht mehr wissen, wo sie noch was hinspeichern sollen. Und dann werde ICH genüsslich bei den Preisverhandlungen die drei Fotos auf den Tisch knallen:
Mein Abroller,
Mein Laserpointer
Mein Yahoo!
Nur: Wer kauft mir die drei Aktien noch ab?
;-)
Und hey - das mit den zehn Sekunden haben Sie nicht wirklich gelaubt oder?
Stichworte: Google Insight
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Geschrieben von Mario Fischer am 22.06.2006 | Kategorie: Aktuell
Kommentare & Anmerkungen
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Kommentare
Mir ist es eigentlich völlig egal viele Server Google betreibt. Es sind momentan auf jeden Fall viel zu wenige.
Aber... witziger spekulativer Beitrag :-)
C. Cool
Hab dazu auch einen interesseanten Beitrag unter http://www.physikblog.eu/2008/09/01/cerned-franz-wohin-mit-all-den-daten-web-und-grid/#comment-3055
gelesen. Darin geht es darum war die Leute in CERN entworfen haben, um der Datenmenge gerecht zu werden. Das World Wide Grid.
Das ist wirklich eine unglaubliche Zahl an Servern, kaum vorstellbar. Mittlerweile wo es Google Docs usw gibt, wird die Zahl eher gestiegen sein. Daneben würde mich mal die Konfiguration der Server interessieren.








Meine Güte. Jetzt wird mir auch klar, warum MSN und Yahoo so nervös wegen Google sind. Alleine eine gleichwertige Hardware hochzuziehen ist ja nicht ohne. Aber damit ist es ja noch lange nicht getan: Die ganzen Rechner müssen ja noch irgendwie gesteuert werden. Ein lehrreiches Beispiel, dass man alleine mit Geld verlorene Zeit auch nicht immer aufholen kann.